Ambrotypie

Das Kollodium-Nassplatten-Verfahren ist eines der ältesten fotografischen Verfahren der Welt (um 1851). Bei diesem aufwändigen Verfahren wird eine Glasplatte mittels einer Lösung aus Silbernitrat lichtempfindlich gemacht, in einer Plattenkamera, zumeist aus Holz, belichtet und direkt im Anschluss in einer
Dunkelkammer entwickelt.
Das Ergebnis ist ein Glasnegativ oder wie hier in diesem Beispiel, ein fertiges Bild welches entsteht, hält man ein schwarzes Tuch hinter diese Glasplatte um eine positive Bildwirkung (Scheinpositiv) zu erzielen. Verwendet wird somit lediglich dieses Unikat.  Das hier beschriebene Direktpositiv-Verfahren nennt man Ambrotypie, von dem griechischen Wort ambrotos „unsterblich“ abgeleitet.